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Fruchtbarkeit und Körpergewicht

Sowohl Unter- als auch Übergewicht können die Fruchtbarkeit der Frau, aber auch des Mannes negativ beeinflussen. Der Grund: Das Körperfett beeinflusst die Bildung des Hormons Gonadotropin oder des Gonadotropin Releasing Hormons (GnRH), das für den regelmäßigen Eisprung bei Frauen sowie für die Samenbildung bei Männern erforderlich ist. Insbesondere löst GnRH eine Freisetzung von luteinisierendem Hormon (LH) und von follikelstimulierendem Hormon (FSH) aus, die beide für die Entwicklung von Eizellen und Samenzellen entscheidend sind.

Ein angemessenes Körpergewicht ist also eine wichtige Voraussetzung für die Fortpflanzung. Vorhandenes Übergewicht abzubauen, erhöht die Chancen auf Eintritt einer Schwangerschaft – auch im Rahmen einer Kinderwunschtherapie. 

Zur Einschätzung des Körpergewichtes errechnet man heutzutage meist den so genannten Body-Mass-Index (BMI).

Hier können Sie Ihren Body-Mass-Index berechnen.

Die Ernährung

Doch auch, wenn Sie normalgewichtig sind – eine ausgewogene Ernährung dient nicht nur der allgemeinen Gesundheit. Sie kann sich auch auf die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau auswirken.
 
So können Zyklusstörungen auch bei normalgewichtigen Frauen auftreten, die sich unausgewogen ernähren. Frauen beispielsweise, die zu wenig Ballaststoffe aufnehmen und zu Verstopfungen neigen, haben häufig hohe Östrogenwerte, die sich ungünstig auf eine Empfängnis auswirken können und zudem das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, erhöhen.

Auch eine fettarme Ernährung kann negative Folgen haben. So kann der Verzicht auf Fleisch den Cholesterinspiegel senken, wenn die tierischen nicht durch pflanzliche Fette ersetzen werden. Der Cholesterinspiegel wiederum hat Einfluss auf den Hormonstoffwechsel. Gleichzeitig binden Ballaststoffe im Darm vermehrt Hormone, die dann dem Körper nicht mehr zur Verfügung stehen. Gerade Frauen im gebärfähigen Alter ernähren sich oftmals nicht optimal. Sie nehmen Vitamine und besonders Folsäure, Eisen, Zink und Kalzium sowie Jod oftmals nicht in ausreichender Menge auf.

Ausgewogen ernährt sich, wer fünfmal am Tag eine Portion Gemüse und Obst, teilweise als Rohkost isst. Kartoffeln und Vollkorngetreide in Maßen sollten ebenfalls auf dem Speiseplan stehen sowie ein- bis zweimal wöchentlich Fisch und Fleisch. Wer keinen Fisch mag, sollte auf eine vermehrte Zufuhr an Hülsenfrüchten achten. Wichtig sind hochwertige pflanzliche Öle (Olivenöl, Sojaöl, Leinöl). Milchprodukte sollten eher in Maßen konsumiert werden. Spätestens ab einem halben Jahr vor der geplanten Empfängnis sollten Sie mit einer gesunden Lebensführung und einer ausgewogenen Ernährung beginnen. So bereiten Sie den Körper optimal auf eine Schwangerschaft vor.

Nachfolgend finden Sie einige Rezepte, die zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen können. Können Sie ebenfalls Rezepte empfehlen? Dann senden Sie sie gerne ein. Über ein Formular können Sie ganz einfach Ihre Empfehlung hochladen und abschicken. In regelmäßigen Abständen wird diese Rezept-Liste dann ergänzt.

Schicken Sie uns Ihr Kochrezept.

Rezepte



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