|
|
|||||||||||
![]() |
![]() |
||||||||||
Forum Fertinet |
![]() Realistische Chanceneinschätzung Eine realistische Einschätzung der Erfolgschancen bei IVF entwickeln Paare erst im Laufe der Zeit. Psychologisch lässt sich Hoffnung nicht auf 25–35 Prozent individuelle Schwangerschaftschance justieren. Menschen hoffen erst einmal ganz oder gar nicht. Erst nach einiger Erfahrung stellt sich zum Beispiel eine Art „vorsichtige, begründete Hoffnung “ ein. Daraus erklärt sich die „Achterbahnfahrt“, über die viele IVF-Frauen berichten. Große Hoffnung und nagende negative Vorahnungen wechseln sich bei IVF zyklisch ab – von mehrmals täglich bis mehrmals stündlich. Kurz vor dem Schwangerschaftstest erreicht die Angst ihr Maximum. Zudem bestimmen Prägungen aus der frühen Kindheit, ob Menschen eher optimistisch oder pessimistisch an Dinge herangehen. Diese grundsätzliche innere Einstellung wirkt natürlich auch bei IVF. Sie ist eine Aussage über die bisherigen Lebenserfahrungen eines Menschen und nicht über die Schwangerschaftschancen bei IVF. So wie ich bin – so ist mein Versuch Das Erleben von Kinderwunschbehandlung wird durch die Persönlichkeitsstruktur und durch die Eigendynamik von IVF bestimmt. Jeder Schritt der IVF-Behandlung hat ein typisches „Chancenmuster“ in der individuellen Erwartung eines Paares: 1. IVF: Hohe Erwartungen und große Hoffnung Die IVF-Ärzte stellen fest, dass es ihnen nicht gelingt, bei ihren Patienten eine realistische Erwartungshaltung zu erzeugen. 2. IVF: Die IVF aus Sicht des Paares – jedoch ist das Muster anders: Dieser Versuch könnte klappen! Denn einmal ist bekanntlich keinmal. Die Methode ist bekannt, es fehlt nur noch der Erfolg. 3. IVF ff: Hoffnung, Zweifel und Angst Ab jetzt ist die Angst vor endgültiger Kinderlosigkeit mit dabei. Den IVF-Ärzten wird verstärkt die Frage gestellt: „Warum hat es nicht geklappt?“ Setzen Sie die Hoffnung in das Gesamtprojekt Kinderwunsch und nicht nur in den einzelnen Behandlungsschritt!
|
||||||||||
|
|||||||||||