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Warum wir |
![]() Ein Vorgang in Zyklen Eines der aufregendsten Kapitel der Natur ist die menschliche Fortpflanzung. Zeugung und Schwangerschaft stellen ein ausgeklügeltes System dar, in dem Hormonsteuerung und Körperfunktionen in einem zeitlich abgesteckten Rahmen gut miteinander harmonieren müssen. Damit die Fortpflanzung überhaupt erst möglich wird, müssen verschiedene Vorgänge im Körper von Mann und Frau koordiniert und gesteuert werden. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Hormone. Hormone sind Botenstoffe, die ähnlich einem Briefträger Nachrichten und Anweisungen an verschiedene Empfänger weitergeben. Die Hormonabsender sind im Körper verteilte Drüsen, die beim Empfänger – den so genannten Zielzellen – mit der Botschaft eine bestimmte Reaktion auslösen. Aber der „Brief“ muss natürlich vom „richtigen Empfänger“ geöffnet werden. Hierfür verfügen die Zielzellen über ein Erkennungszeichen, den Rezeptor, an dem sich die Hormone anlagern. Rezeptor und Hormon passen so genau zusammen wie ein Schlüssel und ein Schloss. Hat das Hormon mit seinem „Schlüssel“ das „Rezeptorschloss“ aufgeschlossen, startet es in der Zelle die Stoffwechselvorgänge, für die es auf den Weg gebracht wurde. |
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