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Warum wir |
![]() Weiblicher Zyklus Der weibliche Zyklus als periodisch wiederkehrender Vorgang schafft die Voraussetzung zur Fortpflanzung. Im Laufe jedes Zyklus kommt es zur Reifung einer befruchtungsfähigen Eizelle und ebenso zur Veränderung der Gebärmutter. Sie bereitet sich jedes Mal wieder neu auf eine möglicherweise befruchtete Eizelle vor. Verlauf und „richtige Reihenfolge“ beider Prozesse werden hormonell gesteuert. Als oberste Schaltzentrale fungiert das Gehirn bei der Steuerung und Freigabe der Hormone. Es ist somit – wie bei anderen biologischen Vorgängen auch – bei der Fortpflanzung von übergeordneter Bedeutung. In unserem Gehirn werden alle inneren und äußeren Reize aufgenommen und verarbeitet, so auch die Steuerung unserer Emotionen wie Liebe, Erregung und Lust. An erster Stelle steht das Hormon GnRH (Gonadotropin-Releasing-Hormon, auch Freisetzungshormon genannt). Die Ausschüttung von GnRH im Gehirn veranlasst die Freisetzung (to release = freisetzen) der beiden Hormone FSH (follikelstimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon). Beide Hormone wirken über das Blut auf die Eierstöcke. Ohne sie wäre kein normaler Regelzyklus, keine Schwangerschaft, aber auch keine Ausbildung der Geschlechtsmerkmale möglich. Welche Rolle die beiden Hormone bei der Entstehung der Schwangerschaft spielen, lesen Sie in dem Kapitel „Verlauf einer Schwangerschaft“. |
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