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Die Übertragung der Embryonen

Die Übertragung von maximal drei Embryonen in die Gebärmutterhöhle geschieht mit Hilfe eines dünnen, biegsamen Kunststoffschlauches, der über die Scheide in die Gebärmutterhöhle geschoben wird. Das ist nicht schmerzhaft. Je mehr Embryonen in die Gebärmutter eingebracht werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft. Deshalb ist die Beschränkung auf zwei bis maximal drei Embryonen sinnvoll. 

Embryoschlüpfhilfe (Assisted Hatching)

Unter bestimmten Bedingungen (zum Beispiel nach einer mehrfach erfolglosen Embryonenübertragung) wird versucht, die Chance für eine Schwangerschaft zu erhöhen, indem dem Embryo das Schlüpfen aus der Eihülle erleichtert wird. Dabei wird, unmittelbar bevor der Embryo in die Gebärmutter eingebracht wird, mit einem Laser eine kleine Öffnung in seine äußere Hülle geritzt.

Einfrieren von Eizellen (Kryokonservierung) 

Es besteht die Möglichkeit, Eizellen im Vorkernstadium durch Einfrieren mehrere Jahre aufzubewahren. Vorkernstadium bedeutet, dass eine Befruchtung erfolgt ist, jedoch noch keine Verschmelzung der Erbanlagen stattgefunden hat (in der Regel nach 24 Stunden). Die Kryokonservierung kommt nur infrage, wenn dafür mindestens drei überschüssige befruchtete und qualitativ hochwertige Eizellen vorliegen, um im Falle des Absterbens einer Eizelle nach dem Auftauen Alternativen zu haben. Der Vorteil des Einfrierens: Wenn bei einem behandelten Zyklus keine Schwangerschaft eingetreten ist und eine nochmalige Behandlung durchgeführt werden soll, müssen die Hormonstimulation und die Eizellgewinnung nicht wiederholt werden. Das Verfahren ist bewährt und sicher, führt aber zu einer niedrigeren Schwangerschaftsrate. Es ist daher wichtig für Sie, im Vorfeld der IVF-Behandlung mit Ihrem Arzt zu besprechen, ob überzählige Eizellen im Vorkernstadium eingefroren werden sollen. 

Die Schritte der IVF/ICSI-Behandlung – Eine Übersicht

Vorbereitungsphase
(ca. 14 Tage)
Eventuell Drosselung der körpereigenen Fruchtbarkeitshormone, um den Zyklus der Frau optimal auf die Hormonstimulation einzustellen 
Medikamente 
GnRH-Agonisten
Kontrazeptiva (Pille) 

Stimulationsphase
(ca. 11–13 Tage) 
Mehrere Eizellen werden durch eine hormonelle Stimulation in den Eierstöcken zur Reife gebracht. Eventuell Drosselung der körpereigenen Hormone, wenn nicht bereits in der Vorbereitungsphase erfolgt 
Medikamente 
biotechnologisch hergestelltes FSH oder biotechnologisch hergestelltes FSH + LH oder hMG (urinär)
GnRH-Antagonisten 

Eisprung, Eizellentnahme, Übertragung
(ca. 2–4 Tage) 
Der Eisprung wird ausgelöst 
Eizellentnahme (Follikelpunktion) 
Befruchtung der Eizelle im Glasschälchen
Reifung der Embryonen im Brutschrank 
Übertragung der Embryonen in die Gebärmutter 
Medikamente 
hCG 

Lutealphasenstützung
(ca. 14 Tage)
Verbesserung der Einnistungsbedingungen durch Hormongabe 
Medikamente 
Vaginales Progesterongel oder hCG 


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